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10 Punkte-Progamm: UWG und Kommunalpolitik


Für alle, die mehr über die Arbeit der UWG erfahren wollen:  das 10 Punkte-Programm der UWG:

 

Präambel: Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und auch das der heimischen Wirtschaft ist das oberste Gebot aller Maßnahmen der gewählten Ratsvertreter und der Verwaltung.

 

1. Zielvereinbarungen werden durch die Politik und nicht durch die Verwaltung gesetzt. Sie müssen als ein Prozess angesehen werden, der ständig kritisch betrachtet, bei Bedarf durch den Rat angepasst und hinsichtlich der Sinnhaftigkeit und der Effizienz kontrolliert wird.

 

2. Politik und Verwaltung haben für unsere Stadt eine aktive Wirtschaftsförderung zu betreiben, um neue Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Nur so bleiben junge Familien hier, kehren gut Ausgebildete nach Meschede zurück und können neue Bürger angelockt werden.

Deshalb hat die Stadt die Unternehmen bei der Sicherung bestehender und bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu unterstützen und die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe mit aller Kraft voranzutreiben.

 

3. Eine Stadt wird erst lebendig durch die funktionierende Gemeinschaft möglichst aller Bürgerinnen und Bürger. Durch den Ausbau der in unserer Stadt schon bestehenden „Stadtgespräche“ und weiteren Einrichtungen wie z.B. einem Bürgertreff, wo sich Jung und Alt, Alteingesessene und Zugezogene treffen und austauschen, kann Meschede noch offener und sozialer werden.

 

4. Die städtebauliche Entwicklung der Kernstadt darf mit dem Abschluss der Regionale nicht beendet sein. Der Erfolg der Regionale muss ein Vorbild sein für eine zeitgemäße Umgestaltung der Ruhrstraße und eine Aufwertung der Bereiche Arnsberger Straße, Steinstraße, Emhildisstraße und Alte Henne.

 

5. Die Mescheder Ortsteile haben in ihrer Unterschiedlichkeit ihr jeweils eigenes Gepräge. Diese vielfältigen dörflichen Strukturen zu erhalten und darüber hinaus zukunftsfähig zu gestalten muss eine der Hauptaufgaben unserer Stadtentwicklung sein.

 

6. Meschede ist eine weitestgehend autogerechte Stadt. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Stadt so zu gestalten, dass alle wichtigen Einrichtungen gefahrlos und möglichst bequem zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind. Neben einem innerstädtischen Radwegenetz müssen auch die Ortsteile mit der Kernstadt und auch untereinander durch Radwege verbunden werden.

 

7. Die Unterstützung der Schulen in ihrer täglichen Arbeit ist eine kommunale Kernaufgabe. Bei der Entscheidung über neue Schulmodelle muss das Wohl der Kinder, Familien und Alleinerziehenden im Vordergrund stehen. Auch die gesellschaftliche Entwicklung mit neuen Familienformen ist für die kommunale Schulpolitik eine Herausforderung, der wir uns stellen. Schulpolitische Entscheidungen müssen unter Berücksichtigung des demografischen Wandels sorgfältig abgewogen werden, wobei dem Erhalt der Schulen in den Ortsteilen ein hoher Stellenwert zukommt.

Die Betreuungs- und Beschulungskonzepte an Nachmittagen müssen auf ein einheitliches und für Eltern vergleichbares Qualitätsniveau gebracht werden.

 

8. Die Mescheder Fachhochschule mit ihren 4500 Studierenden genießt einen ausgezeichneten Ruf und zieht von Jahr zu Jahr mehr Studierende an. Deshalb sollte aus unserer Stadt mit einer Hochschule eine Hochschulstadt mit einer lebendigen Szene und einem entsprechenden Sport- und Kulturangebot werden.

 

9. Die Kultur ist ein wichtiges Element im Leben unserer Stadt, das sich nicht zuletzt aufgrund unseres Engagements positiv entwickelt hat. Deshalb sollten regionale und überregionale Kooperationen ausgebaut, die Zusammenarbeit aller in Kultur und Brauchtum Tätigen gefördert und auch alle anderen Initiativen unterstützt werden, um ein angemessenes, kulturelles Angebot in unserer Stadt zu erhalten. Die kommunale Kulturförderung sollte sich auf die „kulturelle Grundversorgung“ für breite Bevölkerungsschichten konzentrieren.

 

10. Unsere Sportvereine leisten in ihrer Mehrheit gute und wichtige Arbeit. Durch ein zeitnah zu erstellendes Sportkonzept muss ihnen geholfen werden, sich für zukünftige Anforderungen aufzustellen, damit noch mehr Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen und aller Schichten das für sie passende Angebot vorfinden. Dazu müssen die Sportstätten untersucht und zeitgemäß entwickelt sowie durch Multifunktionsflächen ergänzt werden.